Bürgerstiftungen treffen den Zeitgeist. 27% der Deutschen können sich vorstellen, gemeinsam mit anderen eine Stiftung zu gründen. Auch die finanziellen Potentiale sind positiv. Schätzungen gehen davon aus, dass in diesem Jahrzehnt Vermögen im Wert von 2,2 Billionen Euro vererbt wird. Ein großer Teil davon wird nach Meinung von Fachleuten gemeinnützigen Organisationen zugute kommen.
Im Unterschied zur herkömmlichen Stiftung, die von einer Person oder einem Unternehmen gegründet wird und fortan mit den Erträgen aus den Stiftungskapital arbeitet, sind Bürgerstiftungen Gemeinschaften von Stiftern und Zustiftern, die das Stiftungskapital erst langfristig durch eine Vielzahl von eher kleineren Zustiftungen aufbauen. Dadurch kann es sich jeder leisten, Stifterin oder Stifter zu werden.
Stifterin oder Stifter der Bürgerstiftung Lampertheim kann werden, wer wenigsten 2.000,- Euro (zweitausend) zum Stiftungskapital beiträgt. Zuwendungen können auch in Form von z.B. Aktien, Immobilien, Erbschaften, vorgenommen werden. Wer nicht zustiften möchte, kann der Bürgerstiftung Lampertheim auch Spenden zukommen lassen. Das als Stiftungskapital “für die Ewigkeit” angelegte Geld versetzt die Bürgerstiftung langfristig in die Lage, aus den Stiftungserträgen (Zinsen) Projekte zu entwickeln und zum umzusetzen.
